Norbert Horst – Sterbezeit

Einer, der die Lücke zwischen Fiktion und Realität genau kennt, ist Kriminalhauptkommissar Norbert Horst, der uns am 28. November 2008 seinen Roman „Sterbezeit“ vorstellte.

Norbert Horst ist im Hauptberuf Kriminalbeamter bei der Polizei in Bielefeld. Er hatte in zahlreichen Mordkommissionen ermittelt, bevor er 2004 seinen ersten Roman „Leichensache“ schrieb. Heute arbeitet er als Pressesprecher bei der Polizei.

Für seinen ersten Roman „Leichensache“ erhielt er 2004 den „Friedrich-Glauser-Preis“ für das beste Krimidebüt des Jahres. Sein zweiter Roman „Todesmuster“ wurde 2006 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.
Und auch zu seinem neuesten Roman „Sterbezeit“ geizen die Kritiker nicht mit Lob: „Selten habe ich ein so authentisches und realistisches Buch über die Arbeit der Polizei gelesen“, bringt es der WDR auf den Punkt. So war es keine Überraschung, dass „Sterbezeit“ in der Krimiwelt-Bestenliste den vierten Platz belegte.

Literarisch gekonnt und inhaltlich originell
„Es freut uns, dass wir mit Norbert Horst einen weiteren Könner der deutschen Krimiszene für eine Lesung in unserem Präsidium gewinnen konnten. Dass er dazu noch Polizeibeamter und sein neuer Roman gerade so erfolgreich ist, erhöht die Freude auf einen spannenden Abend“, erklärte Polizeipräsident Wolfgang Albers.

Horst’s feines Gespür für Ironie und der stakkatoartige Stil, mit dem er seinen Kriminalkommissar Konstantin Kirchenberg ausgestattet hat, ließen Einblicke in sein ganz persönliches Kriminalistenherz zu.

Und auch das bereits beim Premierenabend am 28. Oktober 2008 begeisternde Jazz-Ensemble des Landespolizeiorchesters war wieder mit dabei. Spontan hatten die Musiker zugesagt, diesmal auch ihre Sängerin Richetta Manager mit auf die Bühne zu bringen.